[Rezension]
Grundwissen:
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♥Titel♥: Die Welt im Rücken
♥Autor/-in♥: Thomas Melle
♥Erschienen♥: 2016 im Rowohlt-Verlag
♥Seitenanzahl♥: 348 Seiten
♥Preis♥: 9, 99 € (Taschenbuch)
♥Genre♥: Erfahrungsbericht; Autobiographie; Belletristik
Inhalt:
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| Quelle: © Rowohlt Verlag |
Inhalt:
Wie soll man den Menschen auch erklären, was einem selbst nicht begreiflich ist? Wie klarmachen, dass zwar ich es war, der diese Dinge tat, dass ich es aber auch nicht war? Das ist der Spalt, wenn nicht Abgrund in mir, mit dem ich leben muss, den ich manchmal zuzuschütten versuche, der immer da, der nicht mehr auszufüllen ist. - S. 287
Bei Beginn seines Studiums fängt Thomas Melle an, sich zu verändern. Mal ist er sehr produktiv und kann tagelang durcharbeiten, hat tausende von Ideen für seine Manuskripte, und dann wieder fällt er in so abgründige Tiefs, dass er selbst einfachste Aufgaben nicht mehr in Angriff nehmen kann. Als er von seinen Freunden in die Psychiatrie eingeliefert wird, bekommt er die Diagnose gestellt: Er leidet unter der bipolaren Störung, einer psychischen Erkrankung, in der das Individuum Manien und Depression abwechselnd und in ihrer ganzen Intensität erlebt. In dieser Autobiographie erzählt er von den drei Phasen, die er bisher durchlebt hat, und wie er damit umgeht.

